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		<title>Mandalas in der Kirche — darf das sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal erfährt man Dinge erst im Nachhinein. Die Ausstellung war längst vorbei, die Bilder wieder im Atelier, als mir jemand erzählte, was in der frühen Vorbereitungsphase der Ausstellung diskutiert worden war: ob Mandalas in der Kirche überhaupt ihren Platz hätten, ob sie christlich seien. Dabei hatte alles unspektakulär begonnen: Ich wurde gefragt, ob ich mir [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Manchmal erfährt man Dinge erst im Nachhinein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung war längst vorbei, die Bilder wieder im Atelier, als mir jemand erzählte, was in der frühen Vorbereitungsphase der Ausstellung diskutiert worden war: ob Mandalas in der Kirche überhaupt ihren Platz hätten, ob sie christlich seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hatte alles unspektakulär begonnen: Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könne, meine Bilder in der <a href="https://jayjayma.de/2026/03/11/vernissage-mandala-ausstellung-hamburg/">Simon-Petrus-Kirche in Hamburg-Poppenbüttel</a> auszustellen. Das Kirchengebäude trägt keine aktive Gemeinde mehr — entwidmet ist es allerdings nicht, Trauungen finden dort zum Beispiel nach wie vor statt. Der Freundeskreis der Simon-Petrus-Kirche, ein Verein Ehrenamtlicher, der aus eben dieser Gemeinde hervorgegangen ist, hält das Haus seit einem Jahr lebendig: mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee, dort ausstellen zu dürfen, fand ich sofort reizvoll. Der Bau ist absolut ungewöhnlich, hat Glasbausteine in vielen Farben, die das Licht auf eine Weise in den Raum fallen lassen, die sich im Laufe des Tages immer wieder verändert. Als ich das erste Mal drinstand, dachte ich: Wie schön das zu den Mandalas passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zurück zu der Diskussion: Ich musste kurz innehalten, als ich von ihr erfuhr. Nicht weil mich die Frage, ob Mandalas überhaupt christlich seien, gekränkt hätte, sondern weil sie mich beschäftigt hat. Weil sie eine Tiefe hat, die einen guten Blogartikel verdient.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Frage ernst nehmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwie fand ich die Frage richtig gut. Das sage ich ohne Ironie. Denn Fragen, die aus echter Überzeugung gestellt werden, verdienen Auseinandersetzung — keine müde Abweisung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: Das Wort „christlich“ kann in diesem Satz zweierlei bedeuten, und es lohnt sich, das auseinanderzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eine: christlichen Ursprungs. Da ist die Antwort klar und unaufgeregt — Nein. Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit, die Praxis aus hinduistischen und buddhistischen Traditionen. Das stand nie in Frage, und es wäre auch keine Kritik, sondern schlicht ein Fakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite mögliche Bedeutung: im Widerspruch zum christlichen Glauben stehend. Und das ist sicher die eigentliche Frage, um die es hier geht. Im tantrischen Buddhismus ist das Mandala nämlich ein spirituelles Werkzeug mit einer sehr konkreten religiösen Funktion: ein Meditationsobjekt, das auf eine bestimmte Gottheitserfahrung abzielt. Wer es aus diesem Zusammenhang herauslöst, übernehme — so das Argument — möglicherweise mehr, als er beabsichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist ein Argument für Aufmerksamkeit, für das Nachdenken darüber, womit man sich umgibt. Und ich teile den Impuls vollkommen: Dinge sollten nicht gedankenlos übernommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur: Wenn ich auf die Geschichte schaue — und auf das, was der Kreis selbst trägt, lange vor jeder Religion — dann sieht das Bild etwas anders aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das Wort verrät</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit dem Wort an. „Mandala“ stammt aus dem Sanskrit — der altindischen Gelehrtensprache — und bedeutet schlicht: Kreis. Kein Ritual, keine Gottheit, kein Bekenntnis steckt im Wort selbst. Nur die älteste geometrische Form, die Menschen kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kreisförmige Bilder mit einer erkennbaren Mitte tauchen in archäologischen Funden aus der Altsteinzeit auf — schätzungsweise 25.000 bis 30.000 Jahre alt. Lange bevor es Hinduismus oder Buddhismus gab. Lange bevor es Kirchen gab. Der Mensch hat dieses Bild immer wieder hervorgebracht, in den unterschiedlichsten Kulturen, unabhängig voneinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kreis war schon immer in der Kirche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das nächste Mal in eine gotische Kathedrale tritt, sollte den Blick nach oben richten — zur Fensterrose über dem Portal. Notre-Dame in Chartres. Notre-Dame in Paris. Das Straßburger Münster. Kreisförmige Prachtfenster, mit Durchmessern von über 13 Metern, konzentrisch aufgebaut, auf eine Mitte hin geordnet. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fensterrose">Wikipedia: Fensterrose</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunsthistoriker beschreiben ihre Wirkung so: beruhigend, harmonisch, meditativ. Sie können die Vollkommenheit der sich nach allen Seiten verbreitenden Liebe des Göttlichen verkörpern. Das ist keine esoterische Interpretation. Das steht in jedem Kunstgeschichtsbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Rosenfenster entstanden ab dem 11. Jahrhundert — und sie folgen exakt demselben Prinzip wie ein Mandala: ein Zentrum, von dem aus sich Ordnung nach außen entfaltet. Symmetrie. Konzentration. Die Einladung, den Blick zu sammeln und zur Ruhe zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreis als spirituelle Form ist kein Import aus dem Osten in den Westen. Er ist in Europa seit Jahrhunderten in Stein gemeißelt und in Glas gebrannt. Er gehört zur Kirche genauso wie zum Buddhismus — weil er, tiefer betrachtet, keiner Tradition allein gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Forscher dazu sagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor und Fotograf Peter van Ham hat in seinem Buch „Mandala – Auf der Suche nach Erleuchtung“ (Arnoldsche Verlagsanstalt) Kreissymbolik quer durch alle Religionen und Kulturen verglichen — von Mexiko bis Kathmandu, vom Buddhismus über das Christentum bis zum Islam. Das Interview dazu erschien auf <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/211641/26-01-2023/religiose-symbole-den-kulturen-heilige-kreise-und-mandalas-verstehen">evangelisch.de</a>, dem Nachrichtenportal der evangelischen Kirche — also auf einer Plattform, die der Frage alles andere als gleichgültig gegenübersteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Van Ham sagt dort: „Mandala bedeutet in seiner ursprünglichen, aus dem Sanskrit stammenden Bedeutung schlichtweg Kreis. Einen Kreis zu zeichnen galt und gilt bis heute im spirituellen Kontext als Medium der Zentrierung, der Konzentration. Wie meine Forschung ergeben hat, lässt sich dies in allen spirituellen Traditionen der Menschheit nachweisen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und er führt einen Vergleich an, der mich berührt hat: Eine christliche Monstranz mit Hostie, ein buddhistisches Rad der Lehre und eine archaisch-chinesische Jenseits-Scheibe — alle kreisförmig, alle mit einem punktförmigen Zentrum als Sitz der allumfassenden Wahrheit. Alle drei suggerieren, dass es über die rein physische Existenz hinaus eine Transzendenz gibt — und transportieren damit eine zutiefst völkerverständigende Botschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Kulturen. Drei Jahrtausende. Dieselbe Geste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum es mir geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Mandalas tragen keine religiöse Doktrin. Kein Bekenntnis, keine Gottheit, keine Lehre. Sie entstehen in Stille — im Rhythmus des Malwerkzeugs, Punkt für Punkt, Strich für Strich — aus dem Wunsch, etwas zu schaffen, das einen Raum beruhigt. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, dass Bilder etwas tun können. Dass ein Mandala an der Wand — durch seine Symmetrie, seine Mitte, seine Farbwelt — etwas in einem Menschen anspricht, das nicht von Worten erreicht wird. Etwas, das sich nicht erklären, aber spüren lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei im Menschen passiert — und welche Rolle Schutz und Transformation in dieser uralten Form spielen — habe ich <a href="https://jayjayma.de/2026/06/29/mandala-wirkung-schutz-transformation-ursprung/">in diesem Artikel</a> näher beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das mit Spiritualität zu tun hat, habe ich <a href="https://jayjayma.de/2024/08/21/spiritualitaet-der-atem-des-lebens-2/">an anderer Stelle beschrieben</a>: als Atem — nicht als Technik oder Zugehörigkeit, sondern als das, was entsteht, wenn man wirklich innehält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das in einem Wohnzimmer passiert, in einem Büro oder in einer Kirche, die gerade ihren Weg neu findet — die Form, die Absicht und die Wirkung bleiben dieselben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Kreis gehört allen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussion, die meiner Ausstellung stattgefunden hat, hat am Ende ein klares Ergebnis gehabt: Die Bilder durften hängen. Die Ausstellung fand statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich daran im Nachhinein am meisten bewegt, ist nicht das Ergebnis. Es ist die Tatsache, dass die Frage gestellt wurde — ernsthaft, aus echter Sorge um das, was dieser Ort bedeutet. Das ist keine Rückständigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht besteht die tiefste Gemeinsamkeit zwischen Kunst und Glaube genau darin: dass beide nach einer Mitte suchen. Nicht unbedingt dieselbe. Nicht auf demselben Weg. Aber mit derselben Ernsthaftigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreis war schon in den Kathedralen, lange bevor das Wort Mandala in Europa ankam. Er taucht in Sandzeichnungen auf, in Kirchenfenstern, auf Leinwänden. Er gehört keiner Tradition allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat diese Frage jedenfalls noch eine Weile beschäftigt — länger als die Ausstellung gedauert hat. Ich bin gespannt, was du dazu denkst.</p>
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		<title>Warum ein Mandala den Raum verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 09:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit & Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorgestern und gestern war ich eine von ca. 60 Aussteller:innen auf der Messe ANBEGINN im Sasel-Haus in Hamburg. Eine Messe für Gesundheit, Wohlbefinden und persönliche Weiterentwicklung – das Publikum entsprechend offen: viele spirituell interessiert, manche auf der Suche, manche einfach neugierig. Immer wieder hörte ich von Besucher:innen an meinem Stand dasselbe: „Boah, was für eine [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vorgestern und gestern war ich eine von ca. 60 Aussteller:innen auf der Messe <a href="https://anbeginn.de/messe/">ANBEGINN</a> im Sasel-Haus in Hamburg. Eine Messe für Gesundheit, Wohlbefinden und persönliche Weiterentwicklung – das Publikum entsprechend offen: viele spirituell interessiert, manche auf der Suche, manche einfach neugierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder hörte ich von Besucher:innen an meinem Stand dasselbe: „Boah, was für eine Energie!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass meine Mandalas etwas mit dem Raum und mit den Menschen machen, die vor ihnen stehen, ist mir zwar nicht neu. Aber es ist trotzdem jedes Mal wieder berührend, diese prompten Reaktionen auf meine Werke live mitzuerleben. Das bestätigt mir, dass ich mir das alles nicht einbilde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eigentlich sind diese Reaktionen kein Wunder. Denn diese Kreise tragen eine Überlieferung in sich, die Jahrtausende alt ist – und damit weit älter als jede Wellness-Welle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Wort, das alles trägt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Mandala“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich: Kreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Quellen deuten das Wort als Zusammensetzung aus <em>manda</em> (Essenz, Zentrum) und dem Suffix <em>-la</em> (Behältnis) – frei übersetzt: ein Gefäß, das die Essenz enthält. Ob das die sprachwissenschaftlich gesicherte Zerlegung ist, lässt sich nicht abschließend sagen. Was bleibt, ist das Bild: ein Kreis, der etwas Wesentliches in der Mitte hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort taucht erstmals im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mandala">Rigveda</a> auf, einem der ältesten hinduistischen Texte, der bis ins erste Jahrtausend vor Christus zurückgeht. Dort bezeichnet es die zehn Bücher des Werkes – also eine Sammlung von Liedern, kein Bild. Das Mandala als geometrische, konzentrische Form, wie wir es heute kennen, entstand später und blühte in der hinduistischen und buddhistischen Kunst über Jahrhunderte auf. Vedische Rituale verwenden Mandalas bis heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schutz, der in der Struktur steckt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinduismus war das Mandala buchstäblich Architektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klassische Mandala zeigt im Zentrum einen Palast mit vier Toren, ausgerichtet nach den vier Himmelsrichtungen. Darum liegen mehrere Kreisschichten – jede davon eine Schwelle, die man passieren muss, bevor man zum Zentrum gelangt. Jede Schicht steht für eine Eigenschaft oder Erkenntnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreis schützt. Er zieht eine Grenze. Innen: das Heilige. Außen: der Rest der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das verwandte Yantra – die geometrische Grundform, aus der das bildhafte Mandala entstand – gilt in tantrischen Traditionen als spiritueller Schutzschild. Yantra-Tätowierungen im buddhistischen Südostasien werden noch heute für Schutz, Kraft und Klarheit gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nicht nur als Tätowierung: In hinduistischen und buddhistischen Traditionen wird das Yantra seit Jahrhunderten auch als Anhänger getragen – nah am Körper, als sicht- und spürbares Symbol. Dass meine Mandala-Kettenanhänger auf der ANBEGINN wieder so gefragt waren, überrascht mich insofern gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wie Folklore klingt, hat eine sehr konkrete Logik: Ein Kreis trennt Innen von Außen. Er sagt: Hier ist ein anderer Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Transformation von innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Buddhismus trägt das Mandala eine zweite Qualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist kein Schutzobjekt, es ist ein Werkzeug. Ein tibetisches Sandmandala entsteht über Tage in konzentrierter Stille. Wenn es fertig ist, wird es zerstört und der Sand in einen Fluss gestreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewusst. Rituell. Als Demonstration, dass Vollkommenheit und Vergänglichkeit kein Widerspruch sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Tradition dient das Mandala der Visualisierung innerer Prinzipien: Man schaut nicht einfach darauf. Man geht hinein – Schicht für Schicht, immer tiefer zum Zentrum. Die tantrisch-buddhistische Praxis versteht das Mandala als kosmisches Ordnungsschema, das nach innen führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prozess ist das Mandala. Das Entstehen. Die Stille dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In spirituellen Traditionen steht der Kreis für das Universum, für Ganzheit und Vollkommenheit — und für die Reise des Menschen zu seinem eigenen Zentrum hin. Die Symmetrie, die stets auf einen zentralen Punkt ausgerichtet ist, soll den Geist fokussieren. Das Mandala ist von Anfang an mehr als ein Bild. Es ist ein Werkzeug.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was die westliche Psychologie erkannte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des 20. Jahrhunderts fand das Mandala seinen Weg in die westliche Tiefenpsychologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kreisförmige, symmetrische Figur wurde als Ausdruck innerer Ordnung verstanden – als Form, die entsteht, wenn die Psyche Ganzheit sucht. Das Zeichnen eines Mandalas galt als Möglichkeit, unbewusste Prozesse sichtbar zu machen. Ein Weg nach innen. Eine Art Selbstbefragung ohne Worte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt abstrakt. In der Praxis heißt es: Pinsel in der Hand, rhythmische Wiederholung, Kopf wird leiser. Das ist keine Esoterik. Das ist Konzentration, die eine Richtung bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für meine Bilder bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich male meine Mandalas in einer bestimmten Intention – konzentriert, ruhig, bei mir. Das ist nichts Mystisches. Es ist der Unterschied zwischen einem Bild, das gemacht wurde, und einem Bild, das entstanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Menschen auf der ANBEGINN gespürt haben, kommt von beidem: von dem, was ich beim Malen hineingebe – und von dem, was Kulturen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden in diese Form eingeschrieben haben: Ein Kreis schafft Raum. Er sammelt, ordnet, schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es etwas wissenschaftlicher mag: Was beim Betrachten eines Mandalas in dir vorgeht, hat sogar eine neurologische Erklärung. Ich habe sie <a href="https://jayjayma.de/2025/09/10/vegetatives-nervensystem-verstehen">hier</a> aufgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du selbst erleben willst, was es macht, ein Mandala von innen nach außen zu kreieren: Die nächsten Ruhe.Punkt.-Termine findest du <a href="https://jayjayma.de/kurse">hier</a></p>
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		<title>Fun Facts über mich</title>
		<link>https://jayjayma.de/2026/05/03/fun-facts-julia-james/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 14:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich fragte mich jemand, ob ich schon immer Künstlerin war.Nein. Aber der Weg hierher war nie langweilig. 38 Dinge über mich — ungeordnet, ziemlich ehrlich, ziemlich ich. Und jetzt bin ich neugierig: Was davon hat dich am meisten überrascht? Schreib mir gerne!</p>
<p>The post <a href="https://jayjayma.de/2026/05/03/fun-facts-julia-james/">Fun Facts über mich</a> appeared first on <a href="https://jayjayma.de">jayjayma.de</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Neulich fragte mich jemand, ob ich schon immer Künstlerin war.<br>Nein. Aber der Weg hierher war nie langweilig. 38 Dinge über mich — ungeordnet, ziemlich ehrlich, ziemlich ich.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die frühen Morgenstunden sind absolut meins. Diese besondere Stille, bevor der Tag so richtig beginnt — egal ob im dunklen Januar oder im hellen Juni.</li>



<li>Ich mag keine Meeresfrüchte. Weniger wegen des Geschmacks, mehr wegen des Mundgefühls. Zu gnurpselig. Das Wort trifft es perfekt.</li>



<li>8 Jahre lang habe ich bei einem globalen Elektronikkonzern gearbeitet, vier davon als PR-Managerin für den deutschsprachigen Raum. </li>



<li>Aufgewachsen bin ich in Schleswig-Holstein, in einem 1.000-Seelen-Dörfchen mitten auf dem platten Land.</li>



<li>Ich bin halb Engländerin.</li>



<li>Mit 9 Jahren habe ich angefangen, Querflöte zu spielen. Heute spiele ich nicht mehr — aber die Liebe zur Musik ist geblieben.</li>



<li>Ich liebe Killer-Sudokus, auch Summen-Sudokus genannt. Ja, das ist so kompliziert wie es klingt. Und genau deshalb mag ich es.</li>



<li>Als Teenager war ich Hamburger Meisterin im Fechten. Nicht unbedingt das, was die meisten erwarten.</li>



<li>Davor gab es Ballett, Kunstturnen und Tennis. Später kamen Rudern und Eiskunstlauf dazu. </li>



<li>In der Schule hatte ich Mathe als Leistungskurs. </li>



<li>Nach dem Abi wollte ich eigentlich Tischlerin werden und dann Innenarchitektur studieren.</li>



<li>Mit 19 bin ich auf einem Segeltörn von Porto nach Palma de Mallorca mitgefahren. Atlantik und Mittelmeer in einer Reise.</li>



<li>Mit 28 habe ich mich selbstständig gemacht.</li>



<li>Meine Lieblingsfarbe ist Petrol. Und Grün.</li>



<li>Neben dem Abi habe ich früh morgens bei der Post Briefe sortiert. Das war ein richtig cooler Job Und vor allem richtig gut bezahlt. Man ahnt es: Das war vor der Privatisierung.</li>



<li>In meinem Atelier herrscht meistens kreatives Chaos. Es hat System, das selbst ich manchmal nicht kenne.</li>



<li>85 % meiner Mahlzeiten sind vegan, 14 % vegetarisch.</li>



<li>Ich mag keinen Wein.</li>



<li>Mit Ende 20 war ich 4–5 Mal die Woche Salsa tanzen.</li>



<li>Seit Jahren steht ein Klavier im Wohnzimmer. Spielen kann ich es immer noch nicht. Und nun?</li>



<li>Ich habe eine Schwäche für richtig gute Chips. Seit Monaten habe ich keine gegessen — aber die Erinnerung ist frisch.</li>



<li>Mein Lieblingsreiseziel ist Frankreich. Was gibt es Schöneres als die intensiven Farben und würzigen Gerüche der Haute-Provence?</li>



<li>Wenn ich in den Urlaub fahre, kommt mein Mini-Trampolin meistens mit. </li>



<li>Ich lese nur gedruckte Bücher. Mit eBook-Readern bin ich bis heute nicht warm geworden — obwohl mein Mann mir einen vor Jahren geschenkt hat.</li>



<li>Sobald es Herbst wird, fange ich an zu stricken und zu häkeln. Es ist weniger eine Entscheidung als ein Reflex.</li>



<li>Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau.</li>



<li>Puzzeln mit Musik im Hintergrund — wenn ich das mache, fühle ich mich sofort in meine Kindheit zurück versetzt.</li>



<li>Ich habe keinen Kalender, aber ein Bullet Journal. Wer damit anfangen möchte: Bei <a href="https://dreieck.com/kurse/journal-glueck/">Timo</a> gibt es einen richtig guten Kurs dazu.</li>



<li>Ich habe ein Musikgymnasium besucht.</li>



<li>Nach 18 Jahren in der Großstadt bin ich wieder aufs Land gezogen. Wie ich diese Ruhe genieße.</li>



<li>Namen von Hunden merke ich mir zuverlässig. Die ihrer Besitzer:innen leider oft nicht. Die Hunde nehmen es mir nicht übel.</li>



<li>Als der Kater noch lebte, kam er in jeden Urlaube innerhalb Europas mit. Er liebte es.</li>



<li>Ich trinke keinen Kaffee.</li>



<li>Früher litt ich unter schlimmer Prüfungsangst, vor allem bei mündlichen Prüfungen.</li>



<li>Ich habe Kommunikationsmanagement studiert und bin staatl. gepr. Kommunikationswirtin.</li>



<li>Unser erster Anrufbeantworter hatte zwei kleine Kassetten — eine für die Ansage, eine für die Nachrichten. Wer das noch kennt, weiß, wovon ich spreche.</li>



<li>Ich habe eine Aufklebersammlung, sammle aber aktiv schon seit Jahrzehnten nicht mehr.</li>



<li>Ich glaube an Wunder.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt bin ich neugierig: Was davon hat dich am meisten überrascht? Schreib mir gerne!</p>
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		<title>So fühlt sich ein Mandala-Workshop an — und warum Geduld keine Voraussetzung ist</title>
		<link>https://jayjayma.de/2026/04/25/so-fuehlt-sich-ein-mandala-workshop-an-und-warum-geduld-keine-voraussetzung-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Dafür braucht man bestimmt wahnsinnig viel Geduld.&#8221; Diesen Satz höre ich oft. Manchmal auch: „Da braucht man aber ein ganz ruhiges Händchen.&#8221; Und ich verstehe, wie man darauf kommt — Mandalas sehen aus, als wären sie das Ergebnis von stundenlanger Zen-Meditation und chirurgischer Präzision. Aber weißt du was? Beides — die Geduld und damit das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Dafür braucht man bestimmt wahnsinnig viel Geduld.&#8221; Diesen Satz höre ich oft. Manchmal auch: „Da braucht man aber ein ganz ruhiges Händchen.&#8221; Und ich verstehe, wie man darauf kommt — Mandalas sehen aus, als wären sie das Ergebnis von stundenlanger Zen-Meditation und chirurgischer Präzision. Aber weißt du was? Beides — die Geduld und damit das ruhige Händchen — kommt von selbst. Man setzt sich hin, setzt den ersten Punkt, und dann noch einen — und irgendwann merkt man, dass draußen die Welt weiterläuft und es einem gerade völlig egal ist. Der Perfektionismus? Bleibt an der Tür. Und das Ergebnis ist trotzdem — oder vielleicht gerade deswegen — wunderschön. Genau das passiert bei mir im Mandala-Workshop. Immer wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erst mal ankommen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor irgendjemand eine Farbe oder ein Werkzeug in die Hand nimmt, kommen erst einmal alle ganz in Ruhe an. Und dann schauen wir gemeinsam, womit wir arbeiten: Welche Farben stehen vor uns und welche Tools liegen da — und was können sie eigentlich? Ein bisschen Theorie, ja. Aber wirklich nur ein kleines bisschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die ersten praktischen Schritte</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einem Übungsblatt setzen wir dann gemeinsam die ersten Punkte — ich mache vor, die Teilnehmer:innen machen nach und probieren selbst. Wir erkunden ausgiebig die verschiedenen Tools, ich zeige zwei zusätzliche Techniken, mit denen aus einfachen Punkten plötzlich echte Muster entstehen. Danach gibt es Zeit zum Üben, zum Vertrautwerden. Ganz ohne Druck, ganz ohne „richtig&#8221; oder „falsch&#8221;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede:r findet den eigenen Rhythmus. Ich begleite den Prozess die ganze Zeit — gebe Impulse, wenn sie gebraucht werden, und halte mich zurück, wenn Raum entstehen darf. Genau diese Balance ist mir wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Moment vor der leeren Scheibe</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommen wir zur Holzscheibe, dem Untergrund für das zukünftige Kunstwerk. Eine 10-cm- oder eine 20-cm-Scheibe, je nachdem, was sich stimmig anfühlt. Und fast immer passiert in diesem Moment dasselbe: ein Blick auf die leere Fläche, ein kurzes Zögern, ein leiser Zweifel. Das kenne ich. Und ich sage jedes Mal dasselbe: Es kommt nicht auf Perfektion an. Der erste Punkt zählt — und dann der nächste. Was am Ende entsteht, ist immer schön. Das verspreche ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich jedes Mal aufs Neue liebe, ist zu sehen, was entsteht. Wie aus vorsichtigen ersten Schritten nach und nach klare Formen werden. Wie jede ihren eigenen Ausdruck findet. Am Ende liegen die Mandalas nebeneinander — jedes ganz für sich, jedes mit einer eigenen Stimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie der Raum sich verändert</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit verändert sich die Atmosphäre im Raum. Es wird ruhiger, konzentrierter, fast still. Und gleichzeitig entsteht etwas sehr Persönliches. Viele Teilnehmer:innen beschreiben, dass sie ihre Kreativität frei entfalten konnten und sich gleichzeitig sicher begleitet gefühlt haben. Auch wenn jede Runde anders ist — aber die Vielfalt der Ergebnisse überrascht mich jedes Mal aufs Neue.</p>



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</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch gibt es kleine Pausen mit Kaffee, Tee und etwas Süßem. Zeit zum Durchatmen, zum Austauschen oder einfach, um kurz innezuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende hält jede ihr eigenes Mandala in den Händen. Und oft ist da dieser Moment von stillem Stolz und Freude — und manchmal klingen Rückmeldungen so: <em>„Es war eine perfekte Zeit und eine große Freude, so etwas Wunderschönes gestalten zu können.&#8221;</em> Ich finde, man sieht den Bildern an, wie viel Ruhe und Aufmerksamkeit in ihnen steckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ich male immer mit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich male währenddessen übrigens auch immer mit und beginne eine kleine Holzscheibe mit denselben Materialien. Für mich ist das jedes Mal spannend. Im Alltag arbeite ich oft noch mit zusätzlichen Werkzeugen oder Pinseln — im Workshop gehe ich bewusst zurück zu den Grundlagen. Und genau darin liegt etwas Schönes: sich wieder ganz auf das Wesentliche einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig werde ich dabei meistens nicht — dafür ist die gemeinsame Zeit zu voll mit Momenten, in denen ich lieber schaue, begleite, miterlebe. Die Holzscheibe vom Mandala-Workshop am letzten Wochenende habe ich inzwischen aber im Atelier zu Ende gemalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Für wen der Mandala-Workshop ist — und was Geduld damit zu tun hat</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workshop ist für dich, wenn du dir bewusst Zeit für dich nehmen möchtest, wenn du kreativ sein willst — ohne Druck und ohne Erwartungen — und erleben möchtest, wie aus kleinen Schritten etwas ganz Eigenes entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und er ist für dich, wenn du spürst, dass dein Nervensystem gerade einfach mal Pause braucht. Innere Anspannung, der Kopf, der nicht abschaltet — das Mandala-Malen wirkt wie eine Meditation: Die gleichmäßige Wiederholung, der Fokus auf den nächsten Punkt, das Loslassen von Perfektion — das gibt dem Nervensystem genau den Rhythmus, den es zum Entspannen braucht. Und dass kreatives Tun den Cortisolspiegel messbar senkt, ist übrigens <a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/kreatives-tun-senkt-stress-auch-bei-unbegabten/">wissenschaftlich belegt — ganz unabhängig davon, ob man künstlerisch begabt ist oder nicht.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst keine Vorkenntnisse. Und die Geduld, von der alle immer reden? Die findest du dort — ganz von selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das selbst erleben möchtest, freue ich mich, wenn du beim nächsten Mal dabei bist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="https://jayjayma.de/workshop/">Zu den Workshopterminen</a></p>
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		<title>Innere Ruhe finden – mein Weg durch turbulente Zeiten</title>
		<link>https://jayjayma.de/2026/03/28/innere-ruhe-umgang-mit-ohnmacht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 18:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit & Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt gerade viele Momente, in denen sich die Welt schwer anfühlt. Nachrichten von Kriegen, Krisen und Unsicherheit sind plötzlich nicht mehr weit weg, sondern Teil unseres Alltags geworden. Und auch wenn wir funktionieren, arbeiten, unseren Tag leben – schwingt bei vielen etwas mit: ein leises Gefühl von Unruhe. Manchmal auch Angst. Manchmal Ohnmacht. Und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt gerade viele Momente, in denen sich die Welt schwer anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachrichten von Kriegen, Krisen und Unsicherheit sind plötzlich nicht mehr weit weg, sondern Teil unseres Alltags geworden. Und auch wenn wir funktionieren, arbeiten, unseren Tag leben – schwingt bei vielen etwas mit: ein leises Gefühl von Unruhe. Manchmal auch Angst. Manchmal Ohnmacht. Und manchmal diese schwer greifbare Frage, wie das alles weitergehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht immer laut. Aber oft präsent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau in solchen Zeiten entsteht ein Wunsch, der sehr klar ist: <strong>innere Ruhe finden</strong>.<br>Nicht, weil im Außen alles ruhig wäre – sondern weil wir einen Ort in uns brauchen, der es ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir dabei hilft, ist kein Rückzug aus der Welt und auch kein „mehr Wissen“. Es ist ein Perspektivwechsel. Einer, der mich immer wieder zurückführt zu dem, was tatsächlich in meiner Hand liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau dafür habe ich ein Bild gefunden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Mandala of Control</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gedanke des Circle of Control ist nicht neu. Er geht auf die stoische Philosophie zurück, auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Epiktet">Epiktet</a>, und ist so schlicht wie entlastend:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt Dinge, die du beeinflussen kannst.<br>Und es gibt alles andere.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in der Welt passiert, wie andere Menschen handeln, welche Nachrichten uns erreichen – all das liegt außerhalb unseres direkten Einflusses. Und doch verbringen wir oft unglaublich viel Energie genau dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne das gut. Dieses innere Kreisen, dieses gedankliche Festhalten an Dingen, die sich nicht greifen lassen – und die uns trotzdem nicht loslassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann wurde mir klar: Ich brauche dafür ein Bild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist mein <strong>Mandala of Control</strong> entstanden. In seiner Mitte liegt das, was mir gehört. Nach außen hin wird es weiter, offener – ein Raum für alles, was ich nicht kontrollieren kann, sondern nur loslassen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht als perfekte Lösung. Aber als Orientierung, zu der ich immer wieder zurückkehren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Innere Ruhe finden beginnt nicht im Außen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mandala hat immer einen klaren Mittelpunkt. Von dort entfaltet sich alles Weitere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau so fühlt es sich auch an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In deiner Mitte liegt das, was du wirklich beeinflussen kannst:<br>deine Gedanken, deine Reaktionen, dein Umgang mit dir selbst, dein Atem in diesem Moment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je weiter du dich davon entfernst, desto schneller entsteht dieses Gefühl von Getrieben-Sein. Von innerer Unruhe. Von Ohnmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Innere Ruhe finden</strong> bedeutet deshalb nicht, die Welt auszublenden.<br>Sondern immer wieder bewusst in diese Mitte zurückzukehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/I-can-control.jpg" alt="" class="wp-image-4324" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/I-can-control.jpg 1000w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/I-can-control-980x980.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/I-can-control-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Mandala of Control – ein Bild, das mir gezeigt hat, wo meine Mitte liegt.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum sich Ohnmacht so real anfühlt</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir oft unterschätzen: Unser Körper unterscheidet nicht klar zwischen einer realen Bedrohung und dem, was wir über Nachrichten und Eindrücke aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir täglich mit Krisen, Konflikten und Unsicherheit konfrontiert sind, reagiert unser System genau darauf – mit Anspannung, erhöhter Wachsamkeit und dem Gefühl, handeln zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur: Es gibt oft nichts Konkretes zu tun. Und genau dort entsteht dieses Gefühl von Ohnmacht. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Nicht, weil wir schwach sind – sondern weil wir zu lange versuchen, Dinge zu halten, die nicht in unserer Hand liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das Mandala of Control in solchen Momenten eine leise Erinnerung:<br>Wo ist gerade meine Energie? Und gehört sie wirklich dorthin?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Innere Ruhe finden im Alltag – drei Wege zurück</strong></h3>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>1. Den eigenen Fokus sanft verschieben</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, die Welt auszublenden.<br>Aber es macht einen Unterschied, worauf du deinen Blick richtest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt dich immer wieder in das zu ziehen, was außerhalb deiner Kontrolle liegt, kannst du dich fragen:<br>Was liegt heute konkret in meiner Hand?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das darf klein sein.<br>Ein kurzer Spaziergang. Ein bewusst geführtes Gespräch. Ein Moment der Ruhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft beginnt genau dort etwas, das sich wieder nach Stabilität anfühlt.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>2. Visuelle Anker bewusst nutzen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es keinen neuen Gedanken, sondern einen neuen Blick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dein Auge einem Mandala folgt, entsteht etwas sehr Ruhiges: Die gleichmäßigen Formen, die Wiederholungen, die Balance – all das wirkt direkt auf dein Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Atem wird tiefer.<br>Die Gedanken langsamer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mandala im Raum kann so zu einem stillen Anker werden. Nicht als Dekoration, sondern als etwas, das dich immer wieder zu dir zurückholt.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>3. Mit den Händen zurück in den Moment finden</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Unterschied zwischen Ablenkung und echter Regeneration. Das eine beruhigt kurz. Das andere trägt dich wirklich zurück zu dir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich passiert genau das beim Malen. Punkt für Punkt entsteht ein Rhythmus, der nichts fordert und nichts bewertet. Mit der Zeit wird es stiller im Kopf – und gleichzeitig klarer. Dieses Eintauchen ist für mich einer der direktesten Wege, innere Ruhe zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was dich wirklich trägt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt wird nicht plötzlich einfacher oder ruhiger. Das liegt nicht in unserer Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir aber beeinflussen können, ist der Ort, von dem aus wir ihr begegnen. Für mich ist es immer wieder diese Bewegung zurück zur Mitte. Nicht perfekt, nicht dauerhaft – aber bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mandala of Control ist dafür kein Konzept, sondern eine Erinnerung: Ich habe Einfluss. Nicht überall, aber genau dort, wo es zählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal reicht ein ruhiger Blick auf ein Muster, um das wieder zu spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eine kleine Orientierung für dich</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerade merkst, dass es dir ähnlich geht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Richte deinen Fokus bewusst auf das, was du beeinflussen kannst</li>



<li>Erlaube dir, weniger aufzunehmen, wenn es zu viel wird</li>



<li>Finde einen Anker – visuell oder kreativ –, der dich zurück zu dir bringt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir genau diese Ruhe auch in deinen Raum holen möchtest:<br>In meinem <a href="https://jayjayma.de/shop">Atelier</a> entstehen handgemalte Mandalas, die dich im Alltag begleiten und immer wieder an deine Mitte erinnern. Oder du erlebst es selbst im Tun – alle aktuellen <a href="https://jayjayma.de/kurse">Workshop-Termine</a> findest du auf meiner Website.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das dein erster Schritt zurück.</p>
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		<title>Vernissage in der Kirche – ein Nachmittag voller Begegnungen</title>
		<link>https://jayjayma.de/2026/03/11/vernissage-mandala-ausstellung-hamburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 17:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man weiß vorher nie so genau, wie eine Vernissage wird. Man plant, hängt Bilder auf, richtet die Werke aus, stellt Licht ein, überlegt sich ein paar Worte für die Eröffnung – und dann kommt der Moment, an dem sich die Tür öffnet und die ersten Besucher hereinkommen. Letzten Samstag war es so weit. Und ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Man weiß vorher nie so genau, wie eine Vernissage wird. Man plant, hängt Bilder auf, richtet die Werke aus, stellt Licht ein, überlegt sich ein paar Worte für die Eröffnung – und dann kommt der Moment, an dem sich die Tür öffnet und die ersten Besucher hereinkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzten Samstag war es so weit. Und ich kann schon jetzt sagen: Es war ein ganz besonderer Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein ungewöhnlicher Ausstellungsort</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung findet in der <strong>Simon-Petrus-Kirche in Hamburg-Poppenbüttel</strong> statt – und dieser Ort hat eine ganz eigene Atmosphäre. Der Bau ist besonders: Viele Glasbausteine in unterschiedlichen Farben lassen das Licht auf eine Weise in den Raum fallen, die sich im Laufe des Tages immer wieder verändert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/WhatsApp-Image-2026-03-12-at-17.01.35-1-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-4109" style="width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/WhatsApp-Image-2026-03-12-at-17.01.35-1-980x551.jpeg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/WhatsApp-Image-2026-03-12-at-17.01.35-1-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: Pascal Meyer-James                        </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als während der Vernissage die Sonne durch diese farbigen Glasflächen strahlte, entstanden überall im Raum kleine Farbspiele. Es war fast so, als würde das Licht selbst Teil der Ausstellung werden. Und ich dachte mehr als einmal: Wie wunderschön das zu den Mandalas passt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Besucher stehen bleiben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als die ersten Gäste eintrafen, entstand genau das, was ich mir für diese Ausstellung gewünscht hatte: Menschen, die stehen bleiben. Manche gingen ganz nah an die Bilder heran, andere betrachteten sie aus ein paar Schritten Entfernung. Viele nahmen sich Zeit, ließen den Blick über die Muster wandern und entdeckten Details.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1829" height="1219" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/64-Mandala-65-edited.jpg" alt="" class="wp-image-4114" style="aspect-ratio:1.4993026102302809;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/64-Mandala-65-edited.jpg 1829w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/64-Mandala-65-edited-1280x853.jpg 1280w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/64-Mandala-65-edited-980x653.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/64-Mandala-65-edited-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1829px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.instagram.com/elenanowak.fotografie">Elena Nowak Fotografie</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder hörte ich Sätze wie: „Je länger man schaut, desto mehr sieht man.“ Oder: „Die wirken ganz unterschiedlich, je nachdem, wo man steht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Eröffnung – zum Glück als Interview</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann kommt bei einer Vernissage der Moment der offiziellen Eröffnung. Fakt ist: Ich kann definitiv besser malen als vor Menschen zu sprechen&#8230; Umso dankbarer war ich für das Format der Eröffnung: Statt einer klassischen Rede gab es spontan ein Interview.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1067" height="600" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/18-Mandala-19-edited-2.jpg" alt="" class="wp-image-4120" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover;width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/18-Mandala-19-edited-2.jpg 1067w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/18-Mandala-19-edited-2-980x551.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/18-Mandala-19-edited-2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1067px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.instagram.com/elenanowak.fotografie">Elena Nowak Fotografie</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das war eine wunderbare Lösung. In einem Gespräch über meine Arbeit, über Mandalas und über den Entstehungsprozess der Bilder wurde die Atmosphäre sofort entspannter – für mich genauso wie für die Zuhörer. Und plötzlich war es kein „Vortrag“ mehr, sondern ein gemeinsames Gespräch über Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Gespräche zwischen den Bildern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schönste an einer Vernissage sind für mich die Gespräche. Menschen erzählen, welches Bild sie besonders anspricht. Oder sie fragen nach den Farben, nach der Technik, nach der Geschichte hinter einem Werk.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/65-Mandala-66-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4121" style="width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/65-Mandala-66-980x653.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/65-Mandala-66-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.instagram.com/elenanowak.fotografie">Elena Nowak Fotografie</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hörte ich auch Sätze wie: „Wenn man länger hinschaut, wird man richtig ruhig.“ Solche Momente berühren mich sehr. Denn genau das ist es, was ich mit meinen Mandalas erreichen möchte: kleine Inseln der Ruhe im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kunst beginnt beim Betrachten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bild verändert sich, sobald jemand davor steht. Plötzlich entstehen neue Perspektiven, neue Gedanken, neue Assoziationen. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit – und sieht etwas anderes. Vielleicht ist genau das das Spannende an Kunst: Sie beginnt erst wirklich zu leben, wenn jemand sie anschaut.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/81-Mandala-85-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4122" style="width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/81-Mandala-85-980x653.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/81-Mandala-85-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.instagram.com/elenanowak.fotografie">Elena Nowak Fotografie</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ausstellung läuft weiter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist noch an mehreren Tagen geöffnet. Wenn du also neugierig geworden bist und die Werke gern einmal in Ruhe ansehen möchtest, bist du herzlich willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächsten Öffnungstermine sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Do, 12.03.: 10 &#8211; 12 Uhr<br>Fr, 13.03.: 17 &#8211; 19 Uhr<br>Do, 19.03.: 10 &#8211; 12 Uhr &amp; 19:00 &#8211; 20:30<br>Fr, 20.03.: 17 &#8211; 19 Uhr<br>Di, 24.03.: 19:00 &#8211; 20:30 Uhr<br>Do, 26.03.: 10 &#8211; 12 Uhr<br>Fr, 27.03.: 17 &#8211; 19 Uhr<br>Di, 31.03.: 15 &#8211; 17 Uhr<br>Do, 02.04.: 10 &#8211; 12 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20., <strong>26. März und 27. März</strong> plane ich selbst vor Ort zu sein.<br>An diesen Tagen bringe ich auch noch einige <strong>kleinere Werke und Mandala-Ketten</strong> mit, die nicht dauerhaft Teil der Ausstellung sind.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/70-Mandala-74-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4123" style="width:450px" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/70-Mandala-74-980x653.jpg 980w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2026/03/70-Mandala-74-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.instagram.com/elenanowak.fotografie">Elena Nowak Fotografie</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ergibt sich dann auch das eine oder andere Gespräch – ich freue mich immer, Besucher persönlich kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Dank an die Organisatoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis der Simon-Petrus-Kirche, der diese Ausstellungen in der Simon-Petrus-Kirche möglich macht und sich mit viel Engagement um den Erhalt dieses besonderen Ortes kümmert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne solche Menschen gäbe es viele Räume für Kunst gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Besuch der Ausstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung findet statt in der</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Simon-Petrus-Kirche</strong><br>Harksheider Straße 156<br>22399 Hamburg<br><br>Der Eintritt ist kostenlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ort, der mit seinem besonderen Licht und seiner ruhigen Atmosphäre einen wunderbaren Rahmen für die Mandalas bildet.</p>
<p>The post <a href="https://jayjayma.de/2026/03/11/vernissage-mandala-ausstellung-hamburg/">Vernissage in der Kirche – ein Nachmittag voller Begegnungen</a> appeared first on <a href="https://jayjayma.de">jayjayma.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025</title>
		<link>https://jayjayma.de/2025/10/09/meine-to-want-liste-fuer-das-4-quartal-2025/</link>
					<comments>https://jayjayma.de/2025/10/09/meine-to-want-liste-fuer-das-4-quartal-2025/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quartalsausblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer hatte ich mir eine kleine To-Want-Liste fürs das 3. Quartal geschrieben – nicht als strengen Plan, sondern als freundliche Erinnerung an das, was mir wichtig ist. Kein „To-Do“, kein „Ich muss“, sondern eher ein „Ich möchte“. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und mein Fokus wieder stärker auf Atelier und Sichtbarkeit liegt, merke [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer hatte ich mir <a href="https://jayjayma.de/2025/07/21/meine-to-want-liste-fuer-das-3-quartal-2025/">eine kleine To-Want-Liste fürs das 3. Quartal</a> geschrieben – nicht als strengen Plan, sondern als freundliche Erinnerung an das, was mir wichtig ist. Kein „To-Do“, kein „Ich muss“, sondern eher ein „Ich möchte“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt, wo die Tage kürzer werden und mein Fokus wieder stärker auf Atelier und Sichtbarkeit liegt, merke ich, wie gut mir dieses Format tut. Es zwingt mich nicht, aber es fokussiert. Dieses Mal möchte ich mir ein bisschen mehr Zeit nehmen, über den einen oder anderen Punkt ein wenig mehr schreiben, vielleicht auch mein <em>Warum</em> zu formulieren – also, was dahinter steckt, was mich antreibt oder was ich mir davon erhoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht bekommst du Lust, selbst eine kleine „To-Want“-Liste für die nächsten Monate zu schreiben.<br><br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Business</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ich ziehe das Blogtoberfest im vorgegebenen Zeitrahmen durch.</strong>✅<br>Normalerweise melde ich mich voller Begeisterung für Challenges an – und lande dann doch bei den „irgendwann später“-Aufzeichnungen. Diesmal nicht. Drei Live-Termine über Zoom, mit <a href="http://judithpeters.de">Judith Peters</a>, drei inspirierende Nachmittage – und ein Blogartikel, der daraus gewachsen ist. Nämlich dieser.<br></li>



<li><strong>Bis Ende des Jahres stelle ich alle verfügbaren Mandalas in den Shop.</strong><br>Der Shop ist mein digitales Atelierfenster. Noch liegen einige fertige Werke sicher verpackt in Regalen – und warten darauf, gesehen zu werden. Es ist an der Zeit, sie zu zeigen: mit Bildern, Beschreibungen und der Energie, die in jedem Werk steckt. Für mich bedeutet das: Abschließen, was fertig ist. Sichtbar machen, was gewachsen ist.<br><em>Ich arbeite noch dran&#8230;</em><br></li>



<li><strong>Jede Woche veröffentliche ich ein Reel oder einen Beitrag auf Instagram.</strong><br>Das mag sich nicht nach viel anhören. Aber für mich ist das viel. Kein Hochglanz, kein Stress – einfach echte Einblicke aus dem Atelier. Farbe und Muster. Und ja, so wie ich mich kenne, häufig auch Farbe im Haar&#8230; Ich will wieder zeigen, was entsteht, und gleichzeitig spielerisch mit Video arbeiten. Regelmäßigkeit ist hier mein Experiment.<br><em>Vielleicht klappt es besser, wenn ich es mir nicht vornehme?</em><br></li>



<li><strong>Jede Woche erscheint ein neuer Blogartikel.</strong><br>Der Blog ist mein Ort für Tiefe – Instagram eher für den Moment. Ich liebe beides, aber die längeren Texte helfen mir, Themen zu vertiefen und Leser*innen auf einer anderen Ebene zu erreichen. Außerdem tut das Schreiben gut: Es klärt Gedanken – wie beim Malen, nur mit Worten.<br><em>*hysterisches Lachen*</em><br></li>



<li><strong>Bis Ende des Jahres schreibe ich drei Newsletter.</strong><br>Da möchte ich endlich eine Regelmäßigkeit reinbringen. Für den Start: einmal pro Monat – gerade regelmäßig genug, dass Verbindung entsteht. Ich will schreiben, was gerade im Atelier passiert, was mich bewegt. Und damit inspirieren. Um in Kontakt zu bleiben – nicht um zu überreden.<br><em>So langsam fällt mir auf, wie wenig ich geschrieben habe.</em><br></li>



<li><strong>Bis Ende des Jahres steht das vollständige Konzept für meinen ersten Onlinekurs.</strong><br>Die Idee begleitet mich schon lange, aber jetzt bekommt sie ein solides Fundament. Ich will alles so vorbereiten, dass ich im Januar „nur noch“ filmen und hochladen muss. Der Kurs soll einen leichten Einstieg bieten – für alle, die sich einfach einmal ausprobieren möchten, ganz ohne Vorkenntnisse. Schritt für Schritt entsteht ein klarer Rahmen: Inhalte, Lektionen, Technik. Ein Kurs, der zeigt, wie Farben Ruhe schenken können, ohne Druck, ohne Perfektion. Und ja: Ich freue mich auf den Moment, an dem ich sagen kann – Konzept: abgehakt.<br><em>*noch mehr hysterisches Lachen*</em><br></li>



<li><strong>Ich veröffentliche bis Ende des Jahres meine Newsletter-Willkommensserie mit zwei bis drei E-Mails.</strong><br>Sie wartet schon lange in meinem Kopf – und jetzt darf sie endlich raus in die Welt. Eine Mini-Serie, die neue Leser*innen willkommen heißt, ohne sie gleich mit Farbtheorie zu erschlagen. Ein bisschen Atelier, ein bisschen Ruhe, ein bisschen „Hallo, schön, dass du da bist“. Aber auf jeden Fall mit Mehrwert.<br><em>Ist wirklich eine schöne Idee.</em><br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Kreativität &amp; Flow</h3>



<ol start="8" class="wp-block-list">
<li><strong>Ich male bis Jahresende mindestens ein Mandala mit 3D-Effekten – experimentiere also mit Hell-Dunkel-Verläufen, die Tiefe und Spannung erzeugen.</strong> ✅<br>Farbe darf überraschen. Ich möchte sehen, wie sich Helligkeit und Dunkelheit begegnen, wie sanfte Übergänge und Kontraste den Rhythmus eines Mandalas verändern. Diese Experimente bringen nicht nur visuelle Tiefe – sie halten auch meine eigene Freude am Gestalten lebendig.<br></li>



<li><strong>Ich probiere bis Jahresende mindestens ein neues Tools bzw. neue Materialien aus.</strong> ✅<br>Einfach, weil Neugier die beste Muse ist. Manchmal genügt ein anderes Werkzeug, um frische Ideen in Bewegung zu bringen. Neben meinen vertrauten Dotting-Tools will ich Neues testen – etwa feine Spitzen aus der Kalligraphie, die ich mit Acrylfarben ausprobieren möchte. Vielleicht wird das Ergebnis chaotisch, vielleicht genial – aber sicher spannend. Und genau darum geht’s.<br></li>



<li><strong>Einmal pro Woche male ich nur für mich.</strong> ✅<br>Ohne Kamera, ohne Gedanken an den Shop oder Instagram. So sehr ich es mag, Videos zu drehen, zu schneiden und mit Musik zu hinterlegen (auch wenn ich darin noch nicht perfekt bin) – manchmal bringt mich die Filmerei mich völlig aus dem Flow. Kamera einstellen, Aufnahme drücken, Element malen, Aufnahme aus, Filmchen überprüfen, eventuell alles nochmal&#8230; Oder ich vergesse, die Kamera wieder auszuschalten und habe dann eine volle Speicherkarte in einer heißgelaufenen Kamera. Die stillen Momente, ganz ohne Publikum, sind mein Gegenpol dazu.<br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wohnen &amp; Garten</h3>



<ol start="11" class="wp-block-list">
<li><strong>Das Wohnzimmer bekommt endlich frische Farbe.</strong><br>Nachdem hier einiges umgebaut wurde, fehlt der einen Wand noch neue Farbe, Und der daneben eigentlich auch. Und neue Fußleisten könnte der Raum auch gebrauchen. Und dann kann auch endlich das Klavier wieder an seinen eigentlich Platz. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, wenn noch ein Raum in diesem Haus komplett zu „unserem&#8221; geworden ist.<br><em>Das war dann doch etwas zu ambitioniert. Aber immerhin haben wir die Farben bereits festgelegt!</em><br></li>



<li><strong>Das Gästebad ist bis Weihnachten renoviert.</strong> ✅<br>Weihnachten kommen Gäste. Das sollte Ansporn genug sein. Farbe und Pinsel sind bereits gekauft. Selbst das Wetter bietet keine Ausrede mehr, meine Zeit vielleicht doch lieber draußen zu verbringen. Also ran ans Werk!<br></li>



<li><strong>Ich plane das neue Gartenjahr.</strong> ✅<br>Habe vor kurzem zwei Apps für mich entdeckt: <a href="https://gardify.de/">Gardify</a> und <a href="https://fryd.app/">Fryd</a>. Zwei neue Welten. Gardify erinnert mich zuverlässig an anstehende Gartenarbeiten – und das schon bei den wenigen Pflanzen, die ich dort in &#8220;meinem Garten&#8221; eingetragen habe. Fryd ist für mich noch komplettes Neuland, aber ich freue mich darauf, damit meine Gemüsebeete zu planen. Zwischen digitalen Gartentipps und echter Erde entsteht vielleicht der Anfang eines richtig guten Gartenjahres.<br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Sport</h3>



<ol start="14" class="wp-block-list">
<li><strong>Jeden Tag dehne ich mich mindestens acht Minuten.</strong> ✅<br>Acht Minuten klingen machbar. Das ist genau die Schwelle, an der Faulheit keine Ausrede mehr hat. Morgens, bevor die Hunde zur Gassirunde parat stehen, will ich mich bewegen, strecken, wach werden. Mein Rücken und ich – wir sind uns einig: Das ist überfällig. Warum acht Minuten? Weil das die Länge einer Dehneinheit in der <a href="https://www.liebscher-bracht.com/">Liebscher &amp; Bracht</a>-App ist. Die Engpassdehnungen kann ich wärmstens empfehlen!<br></li>



<li><strong>Zweimal pro Woche mache ich Kraftübungen.</strong><br>Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Fürsorge. Dieses Jahr bin ich fünfzig geworden (ich <a href="https://jayjayma.de/2025/09/28/als-kuenstlerin-und-kursleiterin-bewirken/">berichtete</a>) – und da wird es höchste Zeit, etwas für die Muskulatur zu tun. Ab 30 verliert man bekanntermaßen jedes Jahr etwa 0,5 bis 1 % Muskelmasse, wenn man nichts dagegen unternimmt. Noch spüre ich davon nichts, und genau das soll so bleiben. Es geht nicht um Leistung, sondern um Stärke im Alltag. Ich will beweglich bleiben und meinem Körper die Kraft geben, die er verdient.<br><em>Was bin ich froh, dass in den Dehnübungen bereits etwas Krafttraining integriert ist.</em><br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Persönliches</h3>



<ol start="16" class="wp-block-list">
<li><strong>Mindestens fünfmal pro Woche starte ich meinen Tag mit Meditation und Journaling.</strong> ✅<br>Ein ruhiger Start verändert alles. Wenn ich mir morgens diese Zeit nehme, bin ich ausgeglichener, klarer und einfach besser drauf. Gedanken ordnen sich. Ich gehe gelassener in den Tag – und das spürt man, im Leben wie im Atelier. Diese Routine ist ein Stück mentale Pflege.<br></li>



<li><strong>Ich plane jedes Wochenende eine schöne Unternehmung – und halte sie im Kalender fest.</strong><br>Konzerte, Ausstellungen, Essen mit Freunden, ausgedehnte Spaziergänge – Dinge, die die Woche abrunden. Kreativität lebt nicht nur vom Tun, sondern auch vom Erleben. Inspiration braucht Futter – und frische Luft.<br><em>Eigentlich könnte ich hier auch einen grünen Haken setzen, es gab viele schöne Unternehmungen. Ob es jedes Wochenende war? Wenn ich es in den Kalender eingetragen hätte, könnte ich nachschauen. 😉</em><br></li>



<li><strong>Ich gönne mir eine Auszeit in Südtirol.</strong> ✅<br>Wellness, Wandern, Berge – allein das klingt schon nach Durchatmen. Für zehn Tage bleibt der Laptop zu, das Telefon nur an, wenn’s wirklich nötig ist oder ich die Wanderroute checken will. Ich möchte die Stille hören, nicht die Benachrichtigungen. Einfach da sein, zwischen Bergluft und Sauna.<br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Haltung</h3>



<ol start="19" class="wp-block-list">
<li><strong>Ich überprüfe bei jeder größeren Entscheidung, ob sie sich stimmig anfühlt – und handle danach. Oder auch: Ich höre auf mein Bauchgefühl.</strong> ✅<br>Mein Motto aus der letzten <a href="https://jayjayma.de/2025/07/21/meine-to-want-liste-fuer-das-3-quartal-2025/">To-Want-Liste</a> lautete <em>„Mit Leichtigkeit, Freude und Mut zur Sichtbarkeit.“</em><br>Daran hat sich nichts geändert – und es hat einen Grund, warum Leichtigkeit und Freude am Anfang stehen&#8230;<br><br>Hier eine ganz aktuelle Geschichte dazu: Vor ein paar Tagen sah ich eine Anzeige: Für eine Ausstellung kurz vor Weihnachten wurden noch Aussteller gesucht. Sofort dachte ich: <em>Das ist mein Zeichen!</em> Endlich raus, zeigen, was ich kann – das fühlte sich richtig an. Ich habe mich beworben, bin hingefahren, habe mir die Räume angesehen, Ideen gesammelt, Listen geschrieben. In meinem Kopf war die Ausstellung längst geplant.<br><br>Und ja – ich war stolz auf mich. Weil ich nicht gezögert, sondern einfach gemacht habe. Weil ich rausgegangen bin, ohne mich zu verstecken oder auf den perfekten Moment zu warten. Das war neu. Und gut.<br><br>Doch je konkreter die Pläne wurden, desto deutlicher spürte ich: Der Preis wäre hoch. Die Räume waren nicht ideal, viele meiner Werke hängen noch bis Anfang Januar in einer anderen Ausstellung, hätte also nicht wirklich genügend Werke, um die großzügige Ausstellungsfläche vollzubekommen, die Zeit bis Weihnachten zu knapp. Ich hätte vieles übers Knie brechen müssen – und die Freude wäre auf der Strecke geblieben.<br><br>Also habe ich abgesagt. Nicht, weil ich Angst hatte. Sondern weil mein Bauch klarer war als mein Kopf. Sichtbarkeit soll wachsen, nicht drängen. Ich darf entscheiden, wann genug ist – und wann der richtige Moment kommt.<br><br>Bonus: Jetzt fühlt sich alles andere auf dieser To-Want-Liste wieder machbar an. Frei. Leicht. Und genau richtig.<br></li>



<li><strong>Ich teile wöchentlich Inhalte (z. B. Posts, Blogartikel, Newsletter), die andere zu kleinen Momenten der Ruhe inspirieren.</strong><br>Denn das ist es, was ich mit meiner Kunst weitergeben will. Vielleicht durch ein Mandala, vielleicht durch einen Workshop oder einfach durch einen Gedanken, der beim Lesen hängen bleibt. Wenn jemand durch meine Arbeit einen Moment tiefer atmet, dann lächle ich zufrieden.<br><em>Nächstes Quartal wird alles besser. 🙂</em><br><br></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Abschluss</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Willst du bis Silvester 2025 auch ein Stück <a href="https://jayjayma.de/2024/10/27/die-wirkung-von-mandalas-auf-das-autonome-nervensystem/">nervensystemberuhigende Achtsamkeit</a> in dein Zuhause holen?</strong><br>Manchmal reicht ein einziges Mandala, um einen Raum stiller wirken zu lassen. Im <a href="http://jayjayma.de/shop">Shop</a> findest du Werke, die genau dafür gemalt sind. Oder du wirst selbst kreativ – die <a href="https://jayjayma.de/kurse/">Workshops</a> laden dich ein, Farbe und Ruhe miteinander zu verbinden. Wenn du magst, erfährst du über den <a href="https://jayjayma.de/newsletter/">Newsletter</a> als Erste, wann neue Termine erscheinen.</p>
<p>The post <a href="https://jayjayma.de/2025/10/09/meine-to-want-liste-fuer-das-4-quartal-2025/">Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025</a> appeared first on <a href="https://jayjayma.de">jayjayma.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monatsrückblick September 2025: Still. Sonnig. Voll.</title>
		<link>https://jayjayma.de/2025/10/01/monatsrueckblick-september-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 14:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monatsrückblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>September war leise.Es füllten sich die Tage unter anderem mit drei Blogartikeln, einer kleineren Auftragsarbeit, Website-Feinarbeit und einem neuen 50-cm-Mandala, das gerade wächst. Gleichzeitig war das Wetter golden – und ein paar Atemzüge Ostsee taten gut. Im Monatsrückblick wirkt es fast schon unspektakulär. Auf dem Blog Drei Texte sind entstanden.Sie spannen einen Bogen vom Verständnis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">September war leise.<br>Es füllten sich die Tage unter anderem mit drei Blogartikeln, einer kleineren Auftragsarbeit, Website-Feinarbeit und einem neuen 50-cm-Mandala, das gerade wächst. Gleichzeitig war das Wetter golden – und ein paar Atemzüge Ostsee taten gut. Im Monatsrückblick wirkt es fast schon unspektakulär. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf dem Blog</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Texte sind entstanden.<br>Sie spannen einen Bogen vom Verständnis des vegetativen Nervensystems über die beruhigende Betrachtung von Mandalas bis hin zu dem, was ich als Künstlerin und Kursleiterin bewirken möchte. Diese Serie gehört für mich zusammen: erst verstehen, dann spüren, dann einordnen, warum ich genau dafür male und unterrichte.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="103" class="wp-image-3620" style="width: 150px;" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/als-kuenstlerin-und-kursleiterin-bewirken-mandala.png" alt=""></td><td><a href="https://jayjayma.de/2025/09/28/als-kuenstlerin-und-kursleiterin-bewirken/">Was ich als Künstlerin und Kursleiterin bewirken will</a></td></tr><tr><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="103" class="wp-image-3561" style="width: 150px;" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Alltag.png" alt=""></td><td><a href="https://jayjayma.de/2025/09/13/mandalas-vegetatives-nervensystem/">Ruhe sehen, Ruhe spüren – wie Mandalas dein vegetatives Nervensystem entlasten können</a></td></tr><tr><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="100" class="wp-image-3552" style="width: 150px;" src="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1.png" alt="" srcset="https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1.png 1920w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-300x201.png 300w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-1024x685.png 1024w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-768x514.png 768w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-1536x1027.png 1536w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-18x12.png 18w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-610x408.png 610w, https://jayjayma.de/wp-content/uploads/2025/09/Nervensystem-1-1080x722.png 1080w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></td><td><a href="https://jayjayma.de/2025/09/10/vegetatives-nervensystem-verstehen/">Das vegetative Nervensystem verstehen – und mit sanften Impulsen regulieren</a></td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Im Atelier</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Mandala nimmt Form an.<br>Der Durchmesser: 50 Zentimeter. Die Farbpalette in frischen Grüntönen.<br>Zeigen möchte ich es erst, wenn es fertig ist. Zusätzlich kam eine kleine Auftragsarbeit herein – eine wahre Freude! Momentan entstehen vier Untersetzer für Getränke. Farblich fein abgestimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Website und Shop</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Struktur entstand. Ich habe Vieles umgestellt. Optimiert. Gelernt. <br>Und endlich die VG-Wort-Zählpixel eingebunden. An vielen, im Frontend unsichtbaren Stellschrauben gedreht (Stichwort SEO). Der Shop blieb dabei ein wenig auf der Strecke, aber das ein oder andere neue Werk habe ich eingestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Social Media</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Instagram blieb still.<br>Nach dem August habe ich bewusst pausiert. Denn ich muss sagen: Manchmal geht mir das ganz schön auf die Nerven. Noch habe ich dort nicht den für mich stimmigen Weg gefunden. Ich finde es (noch) zu zeitintensiv, vielleicht wird das mit ein wenig mehr Routine anders. Wenn das neue Werk fertig ist – und der Shop weiter gefüllt ist – melde ich mich dort wieder mit Substanz statt Schnellschuss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Draußen und Unterwegs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Licht war gold.<br>Ein kurzer Abstecher an die Ostsee hat den Kopf sortiert. Diese Momente nähren nicht nur meine Arbeit im Atelier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der andere Job</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein anderer Freelancer-Job forderte Zeit. Projekte, Deadlines und Abstimmungen liefen parallel, und abends reichte die Kraft nicht mehr. Aber das ist in Ordnung, denn ich möchte mir keinen Druck mehr machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick auf den Oktober</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Shop finalisieren. Ein erster Blick aufs neue Mandala. Vielleicht ein frisches Workshop-Datum? Und ein Newsletter, der die drei Blogartikel bündelt und eine kleine Atemübung mitgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Und du?</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erzähl mir von deinem September.<br>Stillstand, Sturm, irgendwas dazwischen?<br>Freue mich über deinen Kommentar!</p>
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		<title>Was ich als Künstlerin und Kursleiterin bewirken will</title>
		<link>https://jayjayma.de/2025/09/28/als-kuenstlerin-und-kursleiterin-bewirken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 11:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Atelier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr bin ich 50 geworden. Fünfzig!Die Zahl fühlt sich rund an.Ich schaue zurück: Denke über Erlebnisse, Begegnungen und Momente nach, die das Herz berührt haben.Gleichzeitig frage ich nach vorn: Was bleibt? Was will ich wirklich in der Welt hinterlassen?Für mich war die Antwort klar, sie liegt (vor allem) in meiner Kunst – und darin, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr bin ich 50 geworden. Fünfzig!<br>Die Zahl fühlt sich rund an.<br>Ich schaue zurück: Denke über Erlebnisse, Begegnungen und Momente nach, die das Herz berührt haben.<br>Gleichzeitig frage ich nach vorn: Was bleibt? Was will ich wirklich in der Welt hinterlassen?<br>Für mich war die Antwort klar, sie liegt (vor allem) in meiner Kunst – und darin, sie weiterzugeben. In diesem Artikel schreibe ich, was ich als Künstlerin und Kursleiterin bewirken will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Mandalas sind ja kleine Energiefelder, die Herzen und Gedanken berühren. Jedes Werk trägt eine eigene Stimmung, eine eigene Intention. Sie sollen nicht nur gesehen werden, sondern gespürt. Und in meinen Kursen will ich Menschen zeigen, wie sie sich im Alltag kleine Momente der Stille schenken. Nicht laut. Aber verlässlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen inspirieren. Freude schenken.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Mandalas sollen spürbar entlasten.<br>Oft genügt ein stiller Blick zur Mitte. Der Atem wird tiefer, die Schultern finden ihren Platz, Gedanken ordnen sich. Genau dafür male ich: für Wohnzimmer, Praxen und Büros, in denen ein Bild mehr ist als Dekoration – ein freundlicher Anker, der sagt: <em>Du bist angekommen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht mir also nicht nur um Farben und Formen, sondern um Wirkung. Wenn jemand vor einem meiner Mandalas steht, soll er/sie spüren: Hier darf ich kurz innehalten. Hier kann ich durchatmen, runterkommen, einfach sein. In einer Welt, die oft laut und hektisch ist, sind solche Momente kleine Oasen. Sie laden ein, Energie zu tanken, Gedanken loszulassen und sich selbst einen Augenblick der Ruhe zu schenken. Die Wirkung meiner Mandalas ist subtil, aber spürbar. Und das möchte ich: Räume schaffen, die Menschen auf eine sanfte, positive Weise berühren. Meine Mandalas sollen aber nicht nur den Raum verändern, sondern vor allem die Menschen darin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Impulse geben – kleine Funken der Inspiration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kreativität darf leicht beginnen.<br>In meinen <a href="http://jayjayma.de/kurse">Kursen</a> vermittle ich klare Schritte, die Sicherheit geben. Aus wiederkehrenden Mustern entsteht Vertrauen; aus Vertrauen wächst ein Blick für Balance – im Bild und im Alltag. Talent ist keine Voraussetzung. Neugier reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir, dass meine Kurse Menschen ermutigen, die eigene Kreativität zu entdecken, sich selbst Zeit zu schenken und den Alltag bewusst zu genießen. Jeder Workshop ist auch ein Workshop für die Seele: innehalten, tief durchatmen, die eigenen Gedanken spüren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Vermächtnis: positive Energie weitergeben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich an die nächsten Jahre denke, wünsche ich mir, dass meine Mandalas Spuren hinterlassen – kleine Lichtpunkte in der Welt. Sie sollen Freude, Ruhe und Inspiration verbreiten, auch lange nachdem ich nicht mehr selbst male. Mein Vermächtnis ist es, diese Energie weiterzugeben. Jedes Mandala ist ein Teil von mir, das hinaus in die Welt geht, um positive Schwingungen zu verbreiten. Ich will Räume füllen, Herzen berühren und Menschen einladen, kurz stehenzubleiben, zu lächeln und sich selbst zu spüren. Denn am Ende zählt für mich nicht, wie viele Werke ich geschaffen habe, sondern welche Wirkung sie entfalten – und das auf eine Weise, die bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du magst, schau im <a href="http://jayjayma.de/shop">Shop</a> vorbei – vielleicht wartet dein Mandala bereits auf dich!</p>
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		<title>Ruhe sehen, Ruhe spüren – wie Mandalas dein vegetatives Nervensystem entlasten können</title>
		<link>https://jayjayma.de/2025/09/13/mandalas-vegetatives-nervensystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia James]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2025 18:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit & Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Mandala kann vieles sein:Bild. Anker. Pause. Spiegel. Es kommt nicht darauf an, was du mit ihm machst – sondern wie du ihm begegnest. Schon wenige Minuten bewusster Betrachtung können deinem vegetativen Nervensystem ein kleines Zeichen geben: Du darfst loslassen. Im letzten Beitrag „Das vegetative Nervensystem verstehen – und mit sanften Impulsen regulieren“ habe ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Mandala kann vieles sein:<br>Bild. Anker. Pause. Spiegel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt nicht darauf an, <em>was</em> du mit ihm machst – sondern <em>wie</em> du ihm begegnest. Schon wenige Minuten bewusster Betrachtung können deinem vegetativen Nervensystem ein kleines Zeichen geben: <em>Du darfst loslassen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Beitrag <a href="https://jayjayma.de/2025/09/10/vegetatives-nervensystem-verstehen/">„Das vegetative Nervensystem verstehen – und mit sanften Impulsen regulieren“</a> habe ich beschrieben, warum Balance in diesem System so entscheidend ist. Heute geht es darum, wie Mandalas dich im Alltag dabei unterstützen können, dein Gleichgewicht zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findest du fünf achtsame Wege, wie du Mandalas in dein tägliches Leben einladen kannst:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Eine stille Minute am Morgen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bevor der Tag Fahrt aufnimmt: Setz dich mit einer Tasse Tee an einen ruhigen Ort.<br>Schau auf dein Mandala. Lass deinen Blick in der Mitte ruhen – oder wandere langsam von innen nach außen.<br>Diese sanfte Fokussierung wirkt wie ein Reset für dein Nervensystem. Der Tag darf klar und ruhig beginnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mikro-Pause im Arbeitsalltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Kopf voll ist und du das Gefühl hast, dich zu verlieren:<br>Atme tief ein. Richte deinen Blick auf ein Mandala – ob an der Wand oder als Hintergrund am Bildschirm.<br>Schon 60 Sekunden können reichen. Dein Geist löst sich vom Druck, und dein Körper findet zurück in einen ruhigen Rhythmus.<br>Die Balance von Sympathikus und Parasympathikus beginnt sich neu auszurichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Abendliches Einschwingen in die Ruhe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Schlafengehen kein Scrollen, kein Tun.<br>Stattdessen: drei Minuten mit einem Mandala. Dein Blick wird ruhiger, dein Atem tiefer, dein Körper leichter.<br>Du erlaubst deinem System, in den Parasympathikus zu wechseln – den Zweig, der für Regeneration sorgt.<br>So wird aus einem kleinen Ritual eine große Wirkung: besser einschlafen, tiefer durchatmen, leichter loslassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Ein Ort der Sammlung im Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hänge dein Mandala dorthin, wo dein Blick es immer wieder findet.<br>Nicht versteckt, sondern sichtbar – als stilles Zentrum.<br>Ein kurzer Augenblick reicht, um dich innerlich neu zu ordnen.<br>Mit der Zeit wird dieser Blick fast unbewusst zu einer Einladung, dich zu erden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Farben bewusst einsetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Farben tragen Stimmungen. Manche Mandalas beruhigen, andere beleben.<br>Salbei klärt. Orange wärmt. Tiefes Blau entspannt.<br>Indem du bewusst auswählst, setzt du subtile Impulse für dein Nervensystem.<br>Achte darauf, wie sich der Raum mit der Zeit verändert – und du mit ihm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mandala braucht keine Anleitung.<br>Nur einen Moment der Offenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird es für dich ein tägliches Ritual.<br>Vielleicht eine stille Verbindung – zwischen dir und dem, was dich trägt.<br><br>Sichere dir gleich eines der Originale für dein tägliches Ritual – entweder aus dem <a href="http://jayjayma.de/shop">Shop</a> oder lass uns zusammen dein <a href="http://jayjayma.de/auftragsarbeit">Wunschmandala</a> kreieren.<br></p>
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