Neulich fragte mich jemand, ob ich schon immer Künstlerin war.
Nein. Aber der Weg hierher war nie langweilig. 38 Dinge über mich — ungeordnet, ziemlich ehrlich, ziemlich ich.
- Die frühen Morgenstunden sind absolut meins. Diese besondere Stille, bevor der Tag so richtig beginnt — egal ob im dunklen Januar oder im hellen Juni.
- Ich mag keine Meeresfrüchte. Weniger wegen des Geschmacks, mehr wegen des Mundgefühls. Zu gnurpselig. Das Wort trifft es perfekt.
- 8 Jahre lang habe ich bei einem globalen Elektronikkonzern gearbeitet, vier davon als PR-Managerin für den deutschsprachigen Raum.
- Aufgewachsen bin ich in Schleswig-Holstein, in einem 1.000-Seelen-Dörfchen mitten auf dem platten Land.
- Ich bin halb Engländerin.
- Mit 9 Jahren habe ich angefangen, Querflöte zu spielen. Heute spiele ich nicht mehr — aber die Liebe zur Musik ist geblieben.
- Ich liebe Killer-Sudokus, auch Summen-Sudokus genannt. Ja, das ist so kompliziert wie es klingt. Und genau deshalb mag ich es.
- Als Teenager war ich Hamburger Meisterin im Fechten. Nicht unbedingt das, was die meisten erwarten.
- Davor gab es Ballett, Kunstturnen und Tennis. Später kamen Rudern und Eiskunstlauf dazu.
- In der Schule hatte ich Mathe als Leistungskurs.
- Nach dem Abi wollte ich eigentlich Tischlerin werden und dann Innenarchitektur studieren.
- Mit 19 bin ich auf einem Segeltörn von Porto nach Palma de Mallorca mitgefahren. Atlantik und Mittelmeer in einer Reise.
- Mit 28 habe ich mich selbstständig gemacht.
- Meine Lieblingsfarbe ist Petrol. Und Grün.
- Neben dem Abi habe ich früh morgens bei der Post Briefe sortiert. Das war ein richtig cooler Job Und vor allem richtig gut bezahlt. Man ahnt es: Das war vor der Privatisierung.
- In meinem Atelier herrscht meistens kreatives Chaos. Es hat System, das selbst ich manchmal nicht kenne.
- 85 % meiner Mahlzeiten sind vegan, 14 % vegetarisch.
- Ich mag keinen Wein.
- Mit Ende 20 war ich 4–5 Mal die Woche Salsa tanzen.
- Seit Jahren steht ein Klavier im Wohnzimmer. Spielen kann ich es immer noch nicht. Und nun?
- Ich habe eine Schwäche für richtig gute Chips. Seit Monaten habe ich keine gegessen — aber die Erinnerung ist frisch.
- Mein Lieblingsreiseziel ist Frankreich. Was gibt es Schöneres als die intensiven Farben und würzigen Gerüche der Haute-Provence?
- Wenn ich in den Urlaub fahre, kommt mein Mini-Trampolin meistens mit.
- Ich lese nur gedruckte Bücher. Mit eBook-Readern bin ich bis heute nicht warm geworden — obwohl mein Mann mir einen vor Jahren geschenkt hat.
- Sobald es Herbst wird, fange ich an zu stricken und zu häkeln. Es ist weniger eine Entscheidung als ein Reflex.
- Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau.
- Puzzeln mit Musik im Hintergrund — wenn ich das mache, fühle ich mich sofort in meine Kindheit zurück versetzt.
- Ich habe keinen Kalender, aber ein Bullet Journal. Wer damit anfangen möchte: Bei Timo gibt es einen richtig guten Kurs dazu.
- Ich habe ein Musikgymnasium besucht.
- Nach 18 Jahren in der Großstadt bin ich wieder aufs Land gezogen. Wie ich diese Ruhe genieße.
- Namen von Hunden merke ich mir zuverlässig. Die ihrer Besitzer:innen leider oft nicht. Die Hunde nehmen es mir nicht übel.
- Als der Kater noch lebte, kam er in jeden Urlaube innerhalb Europas mit. Er liebte es.
- Ich trinke keinen Kaffee.
- Früher litt ich unter schlimmer Prüfungsangst, vor allem bei mündlichen Prüfungen.
- Ich habe Kommunikationsmanagement studiert und bin staatl. gepr. Kommunikationswirtin.
- Unser erster Anrufbeantworter hatte zwei kleine Kassetten — eine für die Ansage, eine für die Nachrichten. Wer das noch kennt, weiß, wovon ich spreche.
- Ich habe eine Aufklebersammlung, sammle aber aktiv schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
- Ich glaube an Wunder.
Und jetzt bin ich neugierig: Was davon hat dich am meisten überrascht? Schreib mir gerne!








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