Man weiß vorher nie so genau, wie eine Vernissage wird. Man plant, hängt Bilder auf, richtet die Werke aus, stellt Licht ein, überlegt sich ein paar Worte für die Eröffnung – und dann kommt der Moment, an dem sich die Tür öffnet und die ersten Besucher hereinkommen.
Letzten Samstag war es so weit. Und ich kann schon jetzt sagen: Es war ein ganz besonderer Nachmittag.
Ein ungewöhnlicher Ausstellungsort
Die Ausstellung findet in der Simon-Petrus-Kirche in Hamburg-Poppenbüttel statt – und dieser Ort hat eine ganz eigene Atmosphäre. Der Bau ist besonders: Viele Glasbausteine in unterschiedlichen Farben lassen das Licht auf eine Weise in den Raum fallen, die sich im Laufe des Tages immer wieder verändert.

Als während der Vernissage die Sonne durch diese farbigen Glasflächen strahlte, entstanden überall im Raum kleine Farbspiele. Es war fast so, als würde das Licht selbst Teil der Ausstellung werden. Und ich dachte mehr als einmal: Wie wunderschön das zu den Mandalas passt!
Wenn Besucher stehen bleiben
Als die ersten Gäste eintrafen, entstand genau das, was ich mir für diese Ausstellung gewünscht hatte: Menschen, die stehen bleiben. Manche gingen ganz nah an die Bilder heran, andere betrachteten sie aus ein paar Schritten Entfernung. Viele nahmen sich Zeit, ließen den Blick über die Muster wandern und entdeckten Details.

Immer wieder hörte ich Sätze wie: „Je länger man schaut, desto mehr sieht man.“ Oder: „Die wirken ganz unterschiedlich, je nachdem, wo man steht.“
Die Eröffnung – zum Glück als Interview
Irgendwann kommt bei einer Vernissage der Moment der offiziellen Eröffnung. Fakt ist: Ich kann definitiv besser malen als vor Menschen zu sprechen… Umso dankbarer war ich für das Format der Eröffnung: Statt einer klassischen Rede gab es spontan ein Interview.

Das war eine wunderbare Lösung. In einem Gespräch über meine Arbeit, über Mandalas und über den Entstehungsprozess der Bilder wurde die Atmosphäre sofort entspannter – für mich genauso wie für die Zuhörer. Und plötzlich war es kein „Vortrag“ mehr, sondern ein gemeinsames Gespräch über Kunst.
Gespräche zwischen den Bildern
Das Schönste an einer Vernissage sind für mich die Gespräche. Menschen erzählen, welches Bild sie besonders anspricht. Oder sie fragen nach den Farben, nach der Technik, nach der Geschichte hinter einem Werk.

Manchmal höre ich auch Sätze wie: „Wenn man länger hinschaut, wird man richtig ruhig.“ Solche Momente berühren mich sehr. Denn genau das ist es, was ich mit meinen Mandalas erreichen möchte: kleine Inseln der Ruhe im Alltag.
Kunst beginnt beim Betrachten
Ein Bild verändert sich, sobald jemand davor steht. Plötzlich entstehen neue Perspektiven, neue Gedanken, neue Assoziationen. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit – und sieht etwas anderes. Vielleicht ist genau das das Spannende an Kunst: Sie beginnt erst wirklich zu leben, wenn jemand sie anschaut.

Die Ausstellung läuft weiter
Die Ausstellung ist noch an mehreren Tagen geöffnet. Wenn du also neugierig geworden bist und die Werke gern einmal in Ruhe ansehen möchtest, bist du herzlich willkommen.
Die nächsten Öffnungstermine sind:
Do, 12.03.: 10 – 12 Uhr
Fr, 13.03.: 17 – 19 Uhr
Do, 19.03.: 10 – 12 Uhr & 19:00 – 20:30
Fr, 20.03.: 17 – 19 Uhr
Di, 24.03.: 19:00 – 20:30 Uhr
Do, 26.03.: 10 – 12 Uhr
Fr, 27.03.: 17 – 19 Uhr
Di, 31.03.: 15 – 17 Uhr
Do, 02.04.: 10 – 12 Uhr
Am 20. März und 27. März plane ich selbst vor Ort zu sein.
An diesen Tagen bringe ich auch noch einige kleinere Werke und Mandala-Ketten mit, die nicht dauerhaft Teil der Ausstellung sind.

Vielleicht ergibt sich dann auch das eine oder andere Gespräch – ich freue mich immer, Besucher persönlich kennenzulernen.
Wenn du nicht persönlich vorbeikommen kannst oder dir vorab einen Eindruck verschaffen möchtest, habe ich eine Webpage zur Ausstellung eingerichtet. Dort findest du einen kurzen Film aus meinem Atelier, Hintergrundinformationen zu meinen Mandalas und einen Überblick über die ausgestellten Werke.
Dank an die Organisatoren
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis der Simon-Petrus-Kirche, der diese Ausstellungen in der Simon-Petrus-Kirche möglich macht und sich mit viel Engagement um den Erhalt dieses besonderen Ortes kümmert.
Ohne solche Menschen gäbe es viele Räume für Kunst gar nicht.
Besuch der Ausstellung
Die Ausstellung findet statt in der
Simon-Petrus-Kirche
Harksheider Straße 156
22399 Hamburg
Ein Ort, der mit seinem besonderen Licht und seiner ruhigen Atmosphäre einen wunderbaren Rahmen für die Mandalas bildet.






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